Antike Längenmaße: Untersuchungen über ihre Zusammenhänge - download pdf or read online

By Rolf C. A. Rottländer

ISBN-10: 3322843394

ISBN-13: 9783322843395

ISBN-10: 3528068515

ISBN-13: 9783528068516

Die Versuche, priihistorische Monumente mit astronomischen Gegebenheiten in Verbindung zu bringen, sind in der Vergangenheit in der Regel auf starke Skepsis der Archaologen gestoBen; nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil das Tatsachen fabric in einem diirftigen Verhaltnis zu den bisweilen sehr weitreichenden F olge rungen stand. Jahrelange Aufmessungen des Ingenieurs A. Thom und seiner Mitarbeiter an iiber 2 hundred Steinkreisen in England, Wales und Schottland (Thom 1954,1955, 1961a, 1961b, 1962, 1964, 1966a, 1966b, 1967, 1968 a, 1968b, 1969 a, 1969b, 1971, 1974) sowie Aufmessungen an den Steinreihen und Steinkreisen in der Bretagne von A. Thom zusammen mit seinem Sohn A. s. Thom (1971,1972 a, 1972b, 1973a, 1973b, 1975a, 1975b) haben inzwischen ein iiber jeden Zweifel erhabenes fabric erbracht. Danach darf es als sicher gelten, daB zur Zeit der Errichtung der Megalithbauten sowohl ein einheitliches LangenmaB existierte, das mindestens in der Bretagne und auf den britischen Inseln verwendet wurde, als auch, daB astronomische Messungen der AniaB waren, die Steinsetzungen iiberhaupt oder die Steinsetzungen in der Weise zu errichten. Dieses fabric hat die an Stonehenge gewonnenen Erkenntnisse von G. S. Hawkins (1963,1964,1965 a, 1965 b, 1965 c, 1967, 1973, 1974) in den Grund annahmen bestatigt sowie teilweise schon altere Arbeiten von R. Miiller rehabi litiert (1931,1934,1936,1939,1970). Die Untersuchungen von Thom wurden von astronomischer Seite (Hoyle 1966a, 1966b;Anderson 1968; Cowan 1970; Heggie 1972; Newham 1972), von statistischer Seite (Kendall 1974) und von archaologischer Seite (MacKie 1974) bestatigt.

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Bemerkt haben soli. Es klingt wahrscheinlicher, daB sich die Griechen erst zu dieser Zeit mit dieser Frage befaBt haben. (740,57 mm sind 10 palmae einer Elle zu 28 digiti von 518,399 mm. Petrie berechnet den doppelten remen zu 740,689 mm, derzu einer Elle von 518,4825 mm gehort, aus der sich eine Konigselle zu 523,74 mm ergibt. ) Nun mogen die aufgefiihrten Zusammenhange wirklich im alren Mesopotamien und Agypten bekannt gewesen sein. Es ist auch nicht a priori zu verneinen, daB bei Neufestsetzungen von Grundeinheiten solche Oberlegungen einen "maBgebenden" EinfluB hatten.

H. der Konigselle. Driickt man dies Verhaltnis in palmae statt in digiti aus, so ergibt sich 5 palmae (der alten Elle) zu 7 palmae (der neuen Elle). Das Verhaltnis 7 : 5 ist numerisch gleich 1,4. 1m Quadrat ist aber das Verhiiltnis Diagonale zur Seite gleich 1,4142 = V2. ) Deshalb ist die Aufgabe, ein solches Quadrat zu konstruieren, d~ Seitenlange und Diagonale ganze Zahlen darstellen, nicht IOsbar. Die Losung ware aber fiir die Feldvermessung sehr niitzlich gewesen. Die agyptische "Losung" des Problems war eine etwas langere Elle fiir die Diagonale, eben die Konigselle zu 523,6 mm.

94), das nach Korrektur urn 3000 v. Chr. liegt. Dem entspricht die Serie von Daten, die Sankalia (1974, S. 564 ff) angibt. Von der Datierung her ergeben sich also keinerlei Schwierigkeiten. Flir China berichtet Skinner (1967, S. 43) von einer FuBeinheit von 335 mm. Deren Herkunft liber Indien scheint plausibel. Wenn es nun je einen "Nordischen FuB" gegeben haben soJlte, und das bleibt so lange Hypothese, bis sich nicht ein entsprechender MaBstab hinreichend unversehrt in einem signifikanten Zusammenhang findet, dann wird seine Liinge entsprechend dieser Obersicht bei 335,3 mm gelegen haben.

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Antike Längenmaße: Untersuchungen über ihre Zusammenhänge by Rolf C. A. Rottländer


by John
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